Das Haarölen ist eine sehr populäre Form der Pflege. Der Eingriff ist besonders für solche Frauen eine gute Idee, die poröse Haare haben. Bevor Sie natürlich Effekte einer Kur beobachten können, sollen Sie ein entsprechendes Kosmetikprodukt und eine angemessene Methode der Pflege wählen. Sehr wichtig ist ebenfalls die Regelmäßigkeit. Es wird generell zwischen zwei Methoden des Haarölens unterschieden: dem nassen und dem trockenen Ölen. Die beiden werden für das trockene, strapazierte, aufplusternde, gefärbte und/oder aufgehellte Haar empfohlen.

haar-ouml-len.jpgDas nasse Haarölen

In eine große Schüssel gießen Sie einen Liter des warmen abgekochten Wassers. Sie können dazu ein paar Tropfen des Aloeextrakts oder der Bienenmilch, des Glyzerins oder der Hyaluronsäure zugeben. Gießen Sie jetzt das Öl. Die Menge des Produktes ist von der Länge, Verdichtung, Beschädigung sowie der allgemeinen Kondition der Haare abhängig. Beachten Sie eine solche Regel: je weniger, desto besser. Vergessen Sie nicht, dass Sie doch in jedem Moment ein paar Tropfen des Öl mehr zugeben können. Zum Beispiel: zum Öle der langen, dichten und aufgehellten Haare ist ein Löffel Kosmetikprodukt genügend. Beginnen Sie am bestem mit den natürlichen und vollwertigen Ölen. Was bedeutet das? Das Produkt soll nämlich nicht raffiniert, kaltgepresst und an Fettsäuren reich sein. Tauchen Sie das Haar in einer solchen Mischung für ungefähr zwei Minuten ein. Machen Sie jetzt einen Dutt und setzten eine Kopfhaube auf den Kopf auf. Wickeln Sie dann ein Handtuch um den Kopf – auf diese Weise wird die Wärme produziert, dank der die Nährstoffe besser einziehen. Nach etwa einer Stunde spülen Sie das Öl mit einem zarten Shampoo aus den Haaren aus und tragen zusätzlich eine befeuchtende Haarmaske auf – sie erleichtert das Auskämmen.

Das trockene Haarölen

Tragen Sie das Öl auf die ganze Haarlänge auf. Die Menge des Produktes hängt von der Verdichtung, Beschädigung und Länge des Haars. Für die bis die Hälfte des Rückens langen Haare sind zwei Löffel ausreichend (maximal). Dann sollen Sie einen Haarknoten oder Zopf machen und hoch zusammenbinden, damit die Strähnen die Kleidung nicht beschmutzen. Sie können ebenfalls ein Handtuch oder eine Kopfhaube und dazu eine Mütze aufsetzen. Spülen Sie das Öl nach etwa einer Stunde aus. Die trockenen Haare ziehen schneller alle auf sie aufgetragenen Substanzen ein, deshalb können früher gewaschen werden. Spülen Sie das Öl mit einem zarten Shampoo (ohne SLS) aus und tragen eine befeuchtende Maske auf, die nach ungefähr 30 Minuten ebenfalls ausgespült werden soll.

Das Haarölen mit einer Maske

Die letzte Methode des Haarölens wird solchen Personen empfohlen, die wenig Zeit haben. Sie bewährt besonders gut auf den aufplusternden Haaren. Geben Sie ein paar Tropfen zu einer Maske zu, die nach den Empfehlungen des Herstellers angewendet wird. Dank dem Ölen sind die Haare glatt und glänzend. Sie werden leichter modelliert, elektrisieren nicht und trocknen nicht aus. Sie sind darüber hinaus genährt und die Kopfhaut ist regeneriert. Die regelmäßige Anwendung verbessert die allgemeine Haar- und Kopfhautkondition.